Abreise aus Buenos Aires

•13. März 2013 • Comments Off on Abreise aus Buenos Aires

Hola Chicos!

Der Tom hat mich auf Trab gehalten, sodass ich es nicht geschafft habe neue Bilder hochzuladen. Jetzt sitze ich an unserem letzten Tag in Buenos Aires im Hostel und moechte zumindest noch ein paar Appetitanreger an Urlaubsfotos hochladen.

Hinter uns liegen viereinhalb Wochen, die wie im Flug vergingen. Vor allem beim Trekking gehen die Tage unglaublich schnell rum. Zum Abschluss hatten wir jetzt noch vier Tage in Buenos Aires und nach drei Monaten freue ich mich schon auf zu Hause.

Mein letzter Post kam noch aus Pucon in der Mitte von Chile. Am folgenden Tag bin ich auf den Villarica Vulkan gewandert. Oben kann man in den dampfenden Krater schauen:

Der Villarica-Vulkan am Morgen von unten

Der Villarica-Vulkan am Morgen von unten

... und oben am Krater

… und oben am Krater

Von Pucon geht es weiter Richtung Sueden nach Puerto Montt, wo ich erstmal 3 Tage stecken bleibe und auch meinen Plan aufgeben muss, ueber die Carreterra Austral (die Strasse entlang der chilenischen Fjorde) nach Sueden zu gelangen. Daher geht es in insgesamt 35 Stunden Busfahrt nach El Chalten. Das Kletterer-Paradies im argentinischen NP Los Glaciares. Ich habe zweieinhalb Tage mit grandiosem Wetter, bis Tom ankommt.

Cerro Torre und Fitz Roy bei strahlendblauem Himmel

Cerro Torre und Fitz Roy bei strahlendblauem Himmel

 

Unser erster gemeinsamer Abend. Von den Pizzen schafft jeder nur eine halbe.

Unser erster gemeinsamer Abend. Von den Pizzen schafft jeder nur eine halbe.

Wir machen uns gemeinsam zum Warmlaufen fuer drei Tage in den Nationalpark auf. Highlight: Sonnenaufgang am Fitz Roy.

Fitz Roy bei Sonnenaufgang

Fitz Roy bei Sonnenaufgang

Gletscher am Fuss des Cerro Torre, der sich leider den ganzen Tag in den Wolken versteckt.

Gletscher am Fuss des Cerro Torre, der sich leider den ganzen Tag in den Wolken versteckt.

Von El Chalten geht es nach El Calafate und von dort fuer einen Tag an den Perito Moreno Gletscher. Stundenlang kann man sich damit beschaeftigen, dem riesigen Gletscher beim kalben zuzuschauen. Und am Ende bekommen wir sogar noch einen richtig schoenen Eissturz auf Fotos gebannt.

Der Perito Moreno Gletscher

Der Perito Moreno Gletscher

Teilweise wars ein bisschen frisch.

Teilweise wars ein bisschen frisch.

Abstuerzende Eisbrocken

Abstuerzende Eisbrocken

Wir fahren weiter nach Puerto Natales, das Tor zum Torres del Paine NP, wo wir uns fuer 10 Tage Trekking ausruesten. Wir kommen mit Wasser auf 24kg bzw. 22kg auf dem Ruecken. Davon allein 2kg Haferflocken fuers Fruehstueck, 700g Nuesse, 700g Schokolade, 1kg Kekse, 2,5kg Pasta, …

Hoehepunkt 1: Bei traumhaftem Wetter ueber dem Paso John Gardener mit Blick auf den Grey Gletscher

Hoehepunkt 1: Bei traumhaftem Wetter ueber dem Paso John Gardener mit Blick auf den Grey Gletscher

Voellig untypisch: Es ist windstill, sodass wir uns oben erstmal Kaffee und Kuchen goennen.

Voellig untypisch: Es ist windstill, sodass wir uns oben erstmal Kaffee und Kuchen goennen.

Abendessen mit Matt und Kim, unseren Mitwanderern aus Colorado, bei Sonnenuntergang ueber dem Grey-Gletscher.

Abendessen mit Matt und Kim, unseren Mitwanderern aus Colorado, bei Sonnenuntergang ueber dem Grey-Gletscher.

Beste Sicht auf die steilen Granittuerme im Valle Frances.

Beste Sicht auf die steilen Granittuerme im Valle Frances.

Wir haben natuerlich auch einen kompletten Regentag, an dem wir uns einmal komplett durchnaessen. Aber da muss man wohl leider durch, um die grandiosen Aussichten zu erleben, die man niemals auf Foto bannen kann. Nach 10 Tagen freuen wir uns auf jeden Fall auf ein richtiges Bett, etwas anderes als Nudeln zum Essen und ein kaltes Bier!

Unser letzter Stopp zum Trekking ist Puerto Williams auf der Isla Navarino suedlich des Beaglekanals. Mit dem Bus geht es also einmal durch Feuerland hindurch. Nach der endlosen Steppe kommt man schliesslich wieder in grandiose Berglandschaft.

Unser Blick Richtung Cap Hoorn am suedlichsten Punkt meiner Reise

Unser Blick Richtung Cap Hoorn am suedlichsten Punkt meiner Reise

Es gibt Hunderte Lagunen, teilweise von Biebern geschaffen.

Es gibt Hunderte Lagunen, teilweise von Biebern geschaffen.

Aufwaermen am Lagerfeuer nach dem Regen.

Aufwaermen am Lagerfeuer nach dem Regen.

Einer unserer Zeltplaetze

Einer unserer Zeltplaetze

Als letztes noch ein Foto von unserer Bootstour durch den Beagle-Kanal – man finde den Koenigspinguin, der eigentlich nur in der Antarktis vorkommt:

Wo ist der Koenig der Pinguine?

Wo ist der Koenig der Pinguine?

Per Flugzeug geht es dann hier nach Buenos Aires, wo wir uns am letzten Abend nochmal ein ordentliches argentinisches Steak goennen werden.

Viele Gruesse aus dem Sueden!

 

 

 

 

Chile – Von Arica bis Pucon

•2. Februar 2013 • Comments Off on Chile – Von Arica bis Pucon

Unglaublich, aber wahr. Ich hab doch nochmal Zeit gefunden ins Internetcafe zu gehen. Mittlerweile bin ich in Pucon angekommen – DIE Touri-Hochburg im Seengebiet. Ich werde nicht schaffen, meinen kompletten Weg hierhin nachzuvollziehen, aber hier die Highlights:

Von Cuenca in Ecuador mache ich mich mit dem Bus auf nach Chile. Zuerst nach Piura im Norden von Peru, dann von da aus ueber Nacht direkt weiter nach Lima. Dann eine Nacht in Lima, einen halben Tag Stadt anschauen und schliesslich weiter nach Tacna im Sueden von Peru, das auch wieder ueber Nacht. Hier merke ich, dass ich dann doch nicht in Europa bin, auch wenn der Bus das einem vorgaukeln koennte. Fuenf Stunden suedlich von Lima gibt es ein lautes Krachen hinter mir im Bus, wie wenn Glas zerbricht. Ich habe mir schon die beiden Stewards mit Handfeger und Wischmop durch den Bus kriechen gesehen. Aber statt einer Flasche ist ein ganzes Scheibensegment gebrochen. Der Grund hierfuer wird beim Blick aus dem Fenster klar. Ich sehe einige Polizisten in Knueppelausruestung, die wohl auf der Strasse fuer Ruhe sorgen sollen. Von den Demonstranten hat wohl einer einen Stein auf unseren Bus geworfen und gut gezielt (Naja, bei soviel Glas nicht so schwierig). Deshalb halten wir wohl auch nicht sofort an und fahren langsam aus dem Dorf heraus. Dort werden die Scheibenreste herausgeschlagen und die Fahrt geht eine Stunde mit “offenem Fenster” weiter bis Nazca. Waehrend der Stunde helfe ich den beiden Busbegleitern den Vorhang festzuhalten, damit es nicht zu stark reinzieht. Die anderen Mitfahrer schlafen seeelenruhig weiter… Nazca wird die Scheibe dann fachmaennisch improvisiert ersetzt und weiter geht es 10 Std bis Tacna.

Carglas in Peru

Carglas in Peru

Schliesslich komme ich doch nach einem Bus, der mich ueber die Grenze bringt nach Arica, wo ich mich erstmal fuer drei Naechte in einem schoenen familiaeren Hostel unterbringe. Einen Tag geht es von dort auf den Altiplano, wo es leider mit dem bolivianischen Winter etwas regnerisch und wolkig ist, aber bei Sonnenschein ist es hier bestimmt noch beeindruckender.

Weisse Vulkankegel auf dem Altiplano

Weisse Vulkankegel auf dem Altiplano

Auch Altiplano

Auch Altiplano

Auch in der Einoede wurden unglaubliche Ressourcen fuer Kirchen aufgebracht

Auch in der Einoede wurden unglaubliche Ressourcen fuer Kirchen aufgebracht

Nach einem Strandtag in Arica geht es fuer mich weiter nach San Pedro de Atacama, was in den letzten Jahren einen gnadenlosen Tourismus-Boom erfaehrt. Es gibt unzaehlige Hostels und Touranbieter und die Stadt ist voll mit Touristen oder Guides. Sonst lebt hier keiner in der Innenstadt. Aber die Natur drumherum laesst sich sehen:

Lamas und Flamingos auf dem Altiplano bei San Pedro

Lamas und Flamingos auf dem Altiplano bei San Pedro

Sprung ins angebliche Suesswasser eines der Ojos del Salar bei San Pedro

Sprung ins angebliche Suesswasser eines der Ojos del Salar bei San Pedro

Kunf-Fu Training bei Sonnenuntergang

Kunf-Fu Training bei Sonnenuntergang

Sonnenuntergang im Valle de la Luna

Sonnenuntergang im Valle de la Luna

Schweben wie im toten Meer

Schweben wie im toten Meer

Nach San Pedro habe ich erstmal dicke genug von Wueste. Schliessliche habe ich seit Ecuador nichts anderes mehr gesehen. Das schoene gruene Bild von Peru gilt naemlich nur fuer das oestliche Andenhochland und den Regenwald. An der Kueste gibt es ausser Wueste, Staedten und Slums nichts. Daher entscheide ich mich dann doch fuer einen Flug von Calama bei San Pedro nach Santiago, damit es endlich etwas gruener wird. Vom Flughafen in Santiago fahre ich aber sofort weiter nach Valparaiso zu Guillermo, den ich in Arica kennen gelernt habe. Bei ihm kann ich fuer zwei Naechte schlafen und er zeigt mir ein wenig das Nachtleben der Stadt. Im Anschluss fahre ich auch noch nach Santiago, aber Valpo gefaellt mir bei Weitem besser. Die Stadt hat einfach viel mehr Charakter als die Hauptstadt und bietet ein Bild das Lissabon aehnelt mit den vielen Huegeln und dem Blick aufs Mehr.

Blick ueber Valparaiso

Blick ueber Valparaiso

Da mich Santiago nicht so fesselt und ich endlich in die Natur will, fahre ich weiter nach Talca, von wo aus ich im Nationalpark Altos de Lircay den Vulkan Grand Descabeszado besteige, was nicht mal eben eine Tagestour ist. Schliesslich ist das Ding knapp 3900m hoch und man faengt bei 1200m an, muss ueber einen 2000m hohen “Pass” auf 1000m absteigen und von dort aus geht es dann endlich richtig hoch. Am Gipfeltag waren es dann alleine 2000m Hoehenmeter zu 70 Prozent ueber Bimsstein mit richtig Steigung. Naja, daher dauert die Tour fuenf Tage, bietet aber schoene Zeltplaetze unter anderem an natuerlichen Thermen am Fuss des Vulkans. Alles bei bestem Sonnenschein, was das ganze natuerlich schweisstreibend macht. Aber alles in allem lohnt sich die Schinderei:

Anmarsch zum Camp am Fuss des Grand Descabeszado

Anmarsch zum Camp am Fuss des Grand Descabeszado

Campen an den Thermen am Fuss des Vulkans

Campen an den Thermen am Fuss des Vulkans

Der Blick in den vereisten Krater

Der Blick in den vereisten Krater

Den hab ich auch oben getroffen

Den hab ich auch oben getroffen

Nach dieser Tour zieht es mich allein zeitlich weiter nach Sueden. Im Moment bin ich in Pucon. Evtl. zieht es mich morgen mit einer Tour auf den Vulkan Villarica, dessen Krater noch raucht und mit ganz viel Glueck kann man auch ein bisschen Lava sehen.

Der Vulkan Villarica, der ueber Pucon wacht (oder auch nicht)

Der Vulkan Villarica, der ueber Pucon wacht (oder auch nicht)

Damit bleibt mir nur, mir wieder vorzunehmen, Euch nicht wieder so lange warten zu lassen. Ich fuerchte aber, dass es im Sueden nicht unbedingt leichter wird, Internet und Zeit zu finden. Aber wir schauen mal. Ich denke auf jeden Fall ab und zu an die Heimat. Auf dem kalten Aufstieg zum Vulkan hab ich mich schon nach Deutschland an einen warmen Ofen mit Mamas warmem Apfelkuchen mit Sahne gewuenscht. Aber das gibts wohl erst wieder im Maerz und das ist auch gut so. Immerhin komme ich ja jetzt ins Gebiet der deutschen “Kolonien”. Hier gibt es an jeder Ecke Kuchen, und zwar auch so geschrieben und benannt. Sonnige Gruesse aus Chile!

Tschuess Ecuador!

•11. Januar 2013 • 3 Kommentare

Hola Chicos,

am Ende meiner Zeit in Ecuador schaffe ich es endlich nochmal ein paar Bilder hochzuladen. Das groessere Problem als die Schnelligkeit des Internets ist die uralte Moehre von PC, die mich so ewig Zeit kostet beim Bilder anschauen und schreiben, sodass ich mich beschraenken muss (In Bild und Text). Dafuer ist die Zeit einfach zu schade.

Nach meinem letzten Bericht aus Quito sind wir nach Coca und von da in den Regenwald gefahren. Die Zeit da war einfach super. Wir sind wegen geringen Besuchs von unserer Campsite auf eine Huette umgebucht worden. Da sagt man nicht nein. Unsere fuenf Tage im Regenwald haben wir mit Wanderungen bei Tag und Nacht, Voegel gucken, Piranha angeln und Blasrohr schiessen verbracht. Ausserdem konnten wir traditionelles Essen (inklusive Riesenmaden) probieren. Hier ein paar Eindruecke:

Unsere Lodge

Unsere Lodge

Unser traditionelles Essen

Unser traditionelles Essen

Nur zwei von unzaehligen nachtaktiven Sichtungen

Nur zwei von unzaehligen nachtaktiven Sichtungen

Danach ging es fuer uns wieder zurueck nach Coca mit einem Rucksack voller Eindruecke. Weiter geht es wieder hoch auf den Andenruecken mit Zwischenstopp in Banos. Dort fahren wir mit dem Fahrrad durch ein Tal und schauen uns einige Wasserfaelle an.

Auf die Details kommt es an

Auf die Details kommt es an

Der beeindruckendste Wasserfall (wenn auch vielleicht nicht auf dem Foto)

Der beeindruckendste Wasserfall (wenn auch vielleicht nicht auf dem Foto)

Wir gehen ausserdem zweimal bei einem Koch und Kuenstler essen, von dem wir (vor allem Ruth) einen Haufen kleiner Werke erstehen.

Der malende Restaurantbesitzer mit seinen Werken

Der malende Restaurantbesitzer mit seinen Werken

Von Banos aus geht es weiter nach Latacunga und von dort auf zum Quilotoa Loop, eine Rundfahrt, von der wir den interessanten Teil erwandern wollen. Hauptattraktion ist die Quilotoa Lagune, ein ausgedienter Vulkankrater. Leider schaffen wir nur eine Tagesetappe, weil uns dann Montezumas Rache zu einem Pausentag und schliesslich Abbruch zwingt.

Quilotoa Lagune

Quilotoa Lagune

Zurueck in Latacunga schauen wir uns auf den Strassen das Silvester treiben an. Das eigentliche Feiern geht den ganzen Silvestertag von statten. Auf dem Land werden Strassensperren errichtet, an denen Wegzoll zu leisten ist. Irgendwie muss die Party ja finanziert werden. Ausserdem werden mannsgrosse Puppen am Strassenrand praesentiert, die das alte Jahr symbolisieren sollen und um Mitternacht verbrannt werden.

Gemeinschaftliche Verbrennung des alten Jahres

Gemeinschaftliche Verbrennung des alten Jahres

Von Latacunga zieht es uns dann weiter nach Riobamba, wo wir endlich mal etwas trekken wollen. Leider haben sich unsere Verdauungsproblemchen noch nicht ausreichend verbessert. Ausserdem ist es schwierig belastbare Informationen zu den Treks zu bekommen: Braucht es Gummistiefel, kann man sich alleine zurect finden. Schliesslich wollen wir nicht weiter auf unsere Maegen warten und fahren weiter nach Cuenca.

Hier schaffen wir es dann endlich fuer drei Tage zum Trekking in den Cajas Nationalpark. Der letzte Tag hat es wahrlich in sich. Wie ueberall im Park sind die Wege voller Matsch. Ausserdem gibt es einen langen steilen Abstieg mit einigen steilen Kletterstellen, und das mit 15kg im Rucksack. Aber wir ueberleben es und koennen noch zwei Tage Cuenca geniessen, vor allem die ecuadorianische Kueche.

Typische Landschaft im Cajas Nationalpark

Typische Landschaft im Cajas Nationalpark

Unser zweiter Zeltplatz

Unser zweiter Zeltplatz

Die neue Kathedrale von Cuenca

Die neue Kathedrale von Cuenca

Heute morgen habe ich dann Ruth zum Bus nach Quito gebracht. Ich schlafe noch eine Nacht hier in Cuenca und fahre morgen weiter nach Loja. Von da aus geht es dann hoffentlich zeitnah weiter nach Peru und das Ziel ist dann erstmal Arica in Nordchile. Die naechsten Tage werde ich also viel Zeit im Bus verbringen.

Bis zu meinem naechsten Eintrag aus Chile viele liebe Gruesse nach Hause!

 

 

 

Ab in den Regenwald

•19. Dezember 2012 • 1 Kommentar

Hallo ihr Lieben,

wir sind wieder in Quito nach unserem Ausflug nach Otavalo, wo wir echtes Marktfeeling geschnuppert haben. Leider ein bisschen Massenware und feilschen koennen wir auch absolut gar nicht, haben wir festgestellt. Aber irgendeiner muss den Otavalenos ja ein Weihnachtsgeschenk machen.

Wir haben heute den Hausberg Quitos, den Rucu Pichincha bestiegen. Als Beweis ein kleines Bild:

IMG_5913

Knapp 4700 Meter gehen ziemlich auf den Kopf und wir hatten schwere Kopfschmerzen, als wir wieder unten waren. Aber mittlerweile geht es wieder. Leider muessen wir noch unsere Sachen packen und koennen nicht direkt ins Bett.

Morgen geht es frueh los zum Bus und ab in den Regenwald nach Coca. Von dort startet am Donnerstag unsere Tour zur Sani Lodge am Rio Napo. Da werden wir vermutlich kein Internet haben. Aber sicher weiss ich das nicht. Daher von hier aus schoneinmal nur die besten Weihnachtsgruesse! Am 25. Dezember sind wir abends wieder in Coca und reisen dann am 26.weiter vermutlich in Richtung Banos. Aber das ist noch nicht sicher.

Bis dahin kann ich wohl nicht von mir hoeren lassen. Von daher frohe Weihnachten und liebe Gruesse aus Quito!

 

 

Wieder auf Reisen!

•14. Dezember 2012 • 1 Kommentar

Hallo Ihr Lieben, es ist wieder soweit. Ich bin auf Reisen. Ich bin gut angekommen, wie die meisten mitbekommen haben. Mein Gepaeck sollte mittlerweile evtl. auch am Flughafen in Quito sein. Das werde ich gleich mal checken fahren. Ruth ist auch auf dem Weg und sollte heute spaet abend hier eintreffen.
Wettertechnisch gibt es hier so ca. 18 grad und morgens sonne, nachmittags ein paar Regentropfen. Aber alles ganz angenehm. Die Wolken nerven etwas, wenn wir mal hoeher hinauswollen demnaechst.
Unser Zimmer ist auch ganz gut, die Leute nett. Ich habe schon zwei halbe Tage in der Altstadt hinter mir und fuehle mich absolut sicher. Habe bisher keine zwielichtigen Gestalten bemerkt, obwohl man es den Taschendieben wohl auch nicht ansieht. Aber ich mache mir auf jeden Fall nicht staendig Sorgen.

Die Heimat vermisse ich schon ein bisschen. Aber man gewoehnt sich schnell an die umtriebige Stadt mit hunderten trillerpfeifenden Verkehrspolizisten, hupenden und stinkenden Autos und Bussen, grellem Sonnenschein und zig Kirchen. Ich freue mich, dass heute Abend Ruth ankommt. So macht es mehr Spass, die ganzen Fruechte, Fruchtsaefte, Empanadas, Suppen, usw. zu probieren.

So, da der Magen schon laenger etwas zu Essen fordert, soll es das erstmal sein. Vielleicht schaffe ich es noch ein, zwei Bilder hochzuladen.

Viele Gruesse aus Quito vom Simon

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Back in Good Old Germany!

•15. November 2010 • Comments Off on Back in Good Old Germany!

Hier noch einmal die gute Nachricht: Ich bin gut zu Hause angekommen und bin ab sofort wieder bei meinen Eltern zu erreichen oder unter der gewohnten Handynummer!

Bis bald in real life!

New York – Tag 6

•15. November 2010 • Comments Off on New York – Tag 6

Der letzte Tag beginnt erst einmal mit Ausschlafen. Bei mir machen sich Erkältungsanzeichen breit, sodass ich mir das gönne. Außerdem ist unser Holzfäller endlich nicht mehr im Zimmer und ich kann ohne Ohrstöpsel schlafen.

Anschließend geht es zu den Cloisters. Das ist eine Außenstelle des Museum of Metropolitan Art ausschließlich für mittelalterliche Kunst. Dazu hat man einen Haufen Steine und Kunstwerke aus Europa gekauft und diese in ein neu gebautes klosterähnliches Gebäude eingebaut, sodass alles am rechten Platz scheint. Und vor allem mit Audioguide erhält man einen guten Einblick. Außerdem ist das Wetter traumhaft. 15°C und Sonne pur. Daher entschließe ich mich danach auch für ein kleines Picknick im naheliegenden Park und anschließend einen weiteren Bummel durch den Central Park, der jetzt eine andere Atmosphäre bietet als beim Marathon.

Mein eigentliches Ziel das International Center for Photography habe ich daher auslassen müssen. Es bleibt also noch ein Grund nach NYC zurück zu kommen. Natürlich nicht nur einer…

The Cloisters

Einer der Kreuzgänge

Einer der Unicorn-Tapestries - Prunkstücke der Sammlung

Ein Bild der Metro, die im Vergleich zu Paris und London vor allem durch die gedrungene Bauweise und Stahlkonstruktion auffällt

Damit ein letztes Mal schöne Grüße aus den USA! Sofern die 747 keine Probleme macht und unser Piloten-Duo mit deutlichem Altersunterschied keinen Scheiß baut, sollte ich morgen gegen 11 Uhr MEZ wieder mehr oder weniger gesund und munter auf heimischem Boden sein!

Ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht immer mal wieder von mir zu lesen. Sobald steht kein längerer Auslandsaufenthalt an, aber ich kann ja auch mal über andere interessante Sachen schreiben. Also immer schön nachschauen ;-)

Bis morgen!

Euer Simon

 
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